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Montiergeräte Kaufberatung

Kaufberatung Montiergeräte

Besonders wenn Herbst oder Frühling vor der Tür stehen, ist es eine tolle Sache wenn man seine Reifen selbst montieren kann.
Auch immer mehr private Hobbyschrauber legen sich ein Montiergerät zu, um so noch eigenständiger und unabhängiger von professionellen Reifenhändlern zu sein.
Auch für kleine Werkstätten gehört das Reifenmontiergerät mittlerweile zur Grundausstattung. Nicht nur das viel Geld und vor allem Zeit verloren geht wenn man die zu montierenden Reifen zum Reifenhändler bringt, sondern man kann den Service für Reifenwechsel im Frühling und Herbst mit anbieten. Man hat es auch selbst im Griff, dass die Felgen der Kunden nicht beschädigt werden.
Vor dem Kauf einer Montiermaschine sollte man sich aber erst einen Überblick verschaffen, was das richtige Gerät für seine Zwecke ist.

 

1. Aufstellort der Montiermaschine

Wenn Sie eine kleine private Hobbywerkstatt haben, bei der Sie jeden Zentimeter klug nutzen müssen, ist ein Montiergerät mit einem seitlich drehbaren Mast die wohl beste Wahl. Ein Montiergerät mit nach hinten kippbarem Mast ist sicherlich eine tolle und verlockende Sache, allerdings müssen Sie bedenken das solche Geräte ca. 1,5m von der Wand entfernt aufstellt werden müssen.
Wenn der Mast nach hinten kippt, braucht er jede Menge Platz und Sie möchten ja nicht das Gerät oder die Wand beschädigen.

Wenn Sie allerdings ausreichend Platz haben, um ein Montiergerät mit nach hinten kippbarem Mast zu installieren, dann haben Sie die freie Auswahl auch bei den Profigeräten. Wenn seitlich auch genügend Raum vorhanden ist, haben Sie sogar die Möglichkeit einen Hilfsmontagemast zu installieren, bei dem der örtliche Reifenhändler vor Neid erblasst.

2. Reifengröße und Reifenart

Natürlich sollte das Gerät allen Herausforderungen gewachsen sein, welche Sie von ihm erwarten.
Wenn Sie nur Ihre eigenen Reifen und vielleicht die Ihrer Verwandten montieren möchten, dann wäre sicherlich die "einfachste" Ausführung vollkommen ausreichend.

Wenn allerdings die Jungs aus dem Tuningclub regelmäßig vorbei schauen und bei dieser Gelegenheit gleich noch Ihre Schlappen wechseln, dann sollte man schon auf eine professionellere Gerätschaft zurück greifen können. Mit der kleinsten Ausführung stößt man bei sehr großen Felgen und sehr niedrigem Querschnitt schnell an die Grenzen. Hier sollte auf jeden Fall ein Gerät mit Kippmast und Hilfsmontagemast zur Unterstützung bereitstehen haben.
Wenn Sie eine kleine Werkstatt haben und zum größten Teil normale Fahrzeuge in der Werkstatt haben, dann könnte auch die kleine Ausführung mit drehbarem Montagemast ausreichend sein. Allerdings ermöglicht eine Montiermaschine mit Kippmast ein effizienteres und schnelleres arbeiten besonders zur Reifensaison.
Bei Geländewagen Jeep´s und Hummer kommen Sie nicht um die größten Montiermaschinen drum rum. Nicht nur die große Zollzahl der Felgen, sondern auch die zähen und robusten Reifen werden ein Arbeiten ohne Hilfsmontagemast fast unmöglich machen.

 

Abkürzungen und Bezeichnungen bei Montiergeräten:

Um das richtige Gerät zu finden, müssen wir erst einmal die Abkürzungen und Bezeichnungen entschlüsseln, die sich in den Maschinenbeschreibungen wiederfinden.

1V und 2V:

Das sind die Drehgeschwindigkeiten des Montagetisches.
1V = der Montagetisch sich nur mit einer feststehenden Geschwindigkeit drehen lässt. Meist sind das ca. 7 U/Min.
2V = der Montagetisch kann wahlweise in zwei unterschiedlichen Geschwindigkeiten dreht werden. Gängig sind 7 & 14 U/Min. Gerade im Reifenhandel kann hier viel Zeit gespart werden.

Motor-Inverter:

Der Inverter sorgt dafür, dass der Motor nicht von 0-100 startet, sondern etwas sanfter anläuft...also nicht in einem Ruck. Gerade bei "heikleren" Reifen, wie z.B. extreme Runflat Bereifung kann dies wichtig sein.

Tyre-Inflator:

Dies ist die Luftpistole, welche meist am Mast hängt. Sobald der neue Reifen auf der Felge ist, muss natürlich Luft rein, damit der Reifen sich komplett über die Felge stülpt. Achtung, bei sehr vielen günstigen Geräten ist dieser Luftpistole nicht geeicht...beudeutet, man kann der Angabe auf dem Manometer keinen Glauben schenken.

Hilfsarm oder Ironarm:

Als Hilfsarm oder Ironarm wird der seitlich angebrachte Arm bezeichnet, welcher gerade bei schwierigeren Reifen ein absoluter Segen sein kann. Wer Runflat-Reifen montieren möchte, sollte auf jeden Fall eine Montiermaschine inkl. Hilfsarm kaufen.

230V und 400V:

Hier ist es ein relativ klarer Fall. Selbstverständlich ist hiermit die Stormversorgung, welche die Maschine benötigt gemeint.

Leva la Leva oder Leverless:

Beide Bezeichnungen bedeuten das gleiche, nur das Corghi sich die Bezeichnung "leva la leva" schützen lassen hat. Hiermit ist ein Spezial-Montagekopf gemeint, welcher einen Haken integriert hat, der den Gummi nach oben über den Felgenrand zieht. Dies wird normalerweise mit dem Montiereisen gemacht. Dieses Ausführung ersetzt das arbeiten mit einem Montiereisen.

 

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